Da die Uni erst später begann haben wir noch ein kurzes Ferienwochenende (! oder ? ... naja, Hongkong war ja schon anstrengend, höhö) eingelegt. Smart haben wir uns gedacht "Nochmal schnell ans Meer wäre doch was!" Immerhin ist es im September noch schön warm. Nach einigem blättern in den Reiseführern haben wir den kleinen Ort Beidaihe gefunden. Ein klassischer chinesischer Ballermann. Super ;) Der Ort liegt östlich von Peking am Meer. Früher ein klassischer Urlaubsort der Kadermitglieder ist er mehr und mehr von der Mittelschicht übernommen worden...und, wie wir noch feststellen konnten von russischen Touristen. Da der aktuelle Präsident Hu nicht schwimmen kann macht der Ort wohl eine weitere Krise durch ... oder so :)
Am Hauptbahnhof Peking haben wir eine Karte für den Zug erstanden. Wohl geordnet (hab ich mir anders vorgestellt...haben die wohl geübt...) standen in der Ticketschalterhalle die Menschen und haben Tickets in alle Himmelsrichtungen erstanden. Irgendwann haben wir auch den Schalter "for foreigners" gefunden. Einer von 100. Auch dort eine wohlgeordnete Schlange von schwarzen Köpfen :) Ging dann aber schnell das Ticket für die Bahnfahrt am Folgetag zu bekommen. Die Zugfahrt war schnell und nach 2 Stunden waren wir da. Irgendwie wurden wir auch über diverse Hotels in eines gelots und haben für relativ wenig Geld eine Bleibe gehabt. Nach gewohnten Standards wohl sau dreckig, aber auch akzeptabel. Am ersten Abend haben wir gleich die super Erfahrung gemacht: Essen gehen. Wir haben eine Karte auf Englisch mit überklebten Preisen bekommen...die waren locker das 3 bis 4 fache. Wir haben dann nach der anderen Karte gefragt, haben diese auch bekommen, dadurch wohl ne Menge Geld gespart...aber das Essen war auch nicht gut. Im Ort gibt es sonst nichts. Zu dieser Zeit kaum Touristen, so haben wir am ersten Abend die Wahl auf einen Nachbarort fallen lassen: Qinghuandao. Die Fahrt dorthin haben wir zu fünft im Taxi nur dank Bierchen überlebt und der Club in dem wir dann "abgeliefert" wurden sah es erst auch nicht nach Spaß aus. Wir kamen rein und überall saßen die Leute an Tischen und haben semiprofessionelle Performances auf der Bühne bewundert. Ja, ein Club halt. Vielleicht nicht mit Tanzen wie wir das kennen, dafür halt mit naja, was da so war. Als wir uns direkt an die Bühne umgesetzt hatten ging der Spaß dann richtig los. Ein sich selbst geißelnder Mönch, ein Schnulzensänger eine Girliegroup... und Bierchen für uns. Sogar interaktiv, als Markus auf die Bühne durfte/musste/konnte/sollte. Irgendwann ging dann der Discobetrieb los, haha.


Markus on top of a monk at a performance in Qinghuandao. We fled to this town because Beidaihe was dead - this was what we found: Semiprofessional performances in a club for around 50 people. The beer was tasty and we were alowed to dance the night away until 00:20 - haha.
Die Bühne wurde im Boden versenkt und auf 4x5m konnten die 45 Leute rocken. Alle gut getrunken und wir mitten drin. Zumindest örtlich :) Ja okay - auch trinktechnisch. nach 35 Minuten wars dann vorbei und alle sind rausgetorkelt...wir wieder in ein Taxi gequetscht und nach dem obligatorischen McDonalds Stop auch wieder zurück.
Der nächste Tag war dann der "Strandtag". Haha. Es gab auch Strand. Der war semi. Bisschen rumliegen und faul sein und die ganzen "Services" die angeboten werden beobachten machte auch dort viel Spaß.
Somehow this reminded me of Nha Trang, Vietnam in early 2007. All imaginable services being offered to us at the beach. This massage of the old Russian lady took more than an hour and the guy to the left was maybe the intern: He kneeled besides the scene for the entire time. We enjoyed a last holiday at the beach before returning to Beijing for serious ;-) studying.
Am letzten Abend haben wir dann mit einer Gruppe russischer Touristen (alle aus der Ecke Wladiwostok) verbracht, viel Vodka getrunken und ständig auf der Hut (Bartek mit Russischkenntnissen!), dass die Stimmung nicht umschlägt. Interessant sag ich mal.

A scene from the last evening in Beidaihe. Singing Russians, us and lots of Beer and Vodka. Weired experience because we were constantly worried about the atmosphere to change from friendly to hostile. By 2am we "fled" :)


Typical posing for pictures...I still don't know why this is done. No, she did not pose for me...thanks to my camera zoom :)
Die Rückfahrt lief im Bus. Und als wir in good old Beijing angekommen sind hat es geschüttet wie aus Eimern. Eine wahre Sintflut. Gut, dass ich noch Flip-Flops an hatte.
Der nächste Tag war dann der "Strandtag". Haha. Es gab auch Strand. Der war semi. Bisschen rumliegen und faul sein und die ganzen "Services" die angeboten werden beobachten machte auch dort viel Spaß.
Somehow this reminded me of Nha Trang, Vietnam in early 2007. All imaginable services being offered to us at the beach. This massage of the old Russian lady took more than an hour and the guy to the left was maybe the intern: He kneeled besides the scene for the entire time. We enjoyed a last holiday at the beach before returning to Beijing for serious ;-) studying.Am letzten Abend haben wir dann mit einer Gruppe russischer Touristen (alle aus der Ecke Wladiwostok) verbracht, viel Vodka getrunken und ständig auf der Hut (Bartek mit Russischkenntnissen!), dass die Stimmung nicht umschlägt. Interessant sag ich mal.

A scene from the last evening in Beidaihe. Singing Russians, us and lots of Beer and Vodka. Weired experience because we were constantly worried about the atmosphere to change from friendly to hostile. By 2am we "fled" :)

Before leaving for Beijing we relaxed on this rock and watched the tourists around us. Bartek, Lena, Moi, Julian (l.t.r.)

Typical posing for pictures...I still don't know why this is done. No, she did not pose for me...thanks to my camera zoom :)
Die Rückfahrt lief im Bus. Und als wir in good old Beijing angekommen sind hat es geschüttet wie aus Eimern. Eine wahre Sintflut. Gut, dass ich noch Flip-Flops an hatte.
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