Ein grandioser Auftakt - also wenn ihr dazu kommt, ich kanns nur empfehlen. Der Laden, ein typischer chinesischer "stall", war schon recht siffig und deswegen hat man auch alles Besteck (ähm ja,die Stäbchen...), Teller, Schüsselchen zusammen mit einer großen Schüssel heißem Wasser bekommen. Klar, Keime abtöten, sicher ;-) Am nächsten Tag stand dann Pulau Ketam auf dem Programm. Pulau Ketam ist eine Fischerinsel, 45 Minuten Bootsfahrt von Klang entfernt. "Ketam" ist ein "malay-word" (ich habe glaube schonmal erwähnt, dass das hier mit den Sprachen nicht so einfach ist. Wenn man ein Wort hört muss man immer erstmal nachfragen obs tamil, chinese (und hier wieder WELCHES?), malay oder was auch immer ist. Und ein Chinese sagt dann "malay-word" oder "the malay use it for...") und bedeutet Krebs. Wir fuhren also zur Krebsinsel (Pulau = Insel) um, tatara, Krebse zu essen. Was sonst. Aber nicht, das man Krebse ist und glücklich ist. Wir haben "Chilicrabs", "Fisch" (irgendwas recht flaches, gedünstetes) und "Lala" (Muscheln, ebenfalls gedünstet mit Ingwer) bestellt.
Ein Seafood-Festessen. Im Anschluss haben wir uns noch ein bisschen das Dorf angeschaut. Klassisch, kleine Wege, keine Autos, alles auf Stelzen.
Um 6 waren wir wieder zu Hause in Klang um uns fertig zu machen fürs, ich mags ja kaum sagen, Abendessen. "Grilled lamb" stand hier auf dem Programm (wieder ein echter Klang insider in einem kleine Restaurant).
...diesmal waren sie glasig. Links von dem Roten müsst Ihr essen!Das Lamm kam zwar nicht an die ausserirdischen Chilicrabs ran, aber mit einer ausgezeichneten Minzsauce war das wieder grandios. Abend haben wir noch Jean Nies Freunde bei Starbucks getroffen. Ein sehr lustige Runde! Nachts habe ich noch mit Toong (Jean Nies future-husband) English Premier League geguckt um irgendwann satt ins Bett zu fallen :-) Sonntag ging los (so um 12) mit einer lokalen Spezialität ("Breakfast is going to be heavy..."): Bak Kut Teh.
besonders toll: Die Ein-Schluck-Teetässchen. Well, "it's all about the ceremony", da is auch ma egal wie der Tee schmeckt...Irgendwas schweiniges, was im Tontopf die ganze Nacht backt. Entwickelt von Chinesen für die Hafenarbeiter. Wir hatten zwei Sorten, bei einer war noch irgendwie Oktopus (kann man das essen?) im Spiel. Dazu gabs Teezeremonie und vorher natürlich wieder gründliches Spülen des Equipments :-) Den Tag haben wir dann mehr oder weniger komplett in einem Naturpark verbracht.
Unglaubliches Parkelement :-) : Das Four-Seasons-Haus. In diesem erfreut sich der Malayiser der Jahreszeiten. Denn die kennen hier nur heiß mit "Regen an" oder heiß mit "Regen aus". Und wie es der Zufall wollte war gerade Winter (scheinen sich wohl an der Nordhalbkugel zu orientieren...).
Wir also von 35 Grad rein in -5 Grad. Brrrr. Und sie haben sich tatsächlich eine Winterlandschaft dahingezaubert.
Die Leute waren alle richtig "crazy". Und Jean Nie (noch nie Schnee gesehen...) und Toong waren auch extrem fasziniert. Braucht warscheinlich ein ganzes Kraftwerk um den Spaß zu kühlen. Zurück in Klang gabs erstmal Eis.
Auch was lokales spezielles, genannt "Ice Kacang". War gar nicht uebel - mit viel Glibber und Erdnuessen. Abends haben die beiden gekocht! "Codfish", Jean Nie's favorite. Ich fands lecker obwohl sie nicht wirklich zufrieden war. Und Knoblauch ist hier Hauptnahrungsmittel!
Ich hab davon noch nie soviel auf einmal gegessen wie an diesem Sonntagabend. Habe ihrgendwann aufgehört die (ganzen!!) Zehen zu zählen :-) Montag sind wir dann wieder gemeinsam zur Arbeit gefahren und mein Esswochenende war vorbei.











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