Wednesday, November 22, 2006

Pulau Bintan - Bintan Island

Unser erster Inselurlaub (gehen wir mal davon aus, dass ich davon hier unten noch ein paar mehr machen werde :-) ) ging also nach Bintan. Bintan ist eine indonesische Insel nicht weit von Singapur entfehrnt. 2 Stunden hat es mit dem Schiffchen gedauert bis wir drüben waren. Wir sind Sören, Alex und moi. Und es war auch kein Problem "unser" Taxi zu finden. Sören hatte verabredet, dass wir am Hafen abgeholt werden. Wir wussten, dass unsere Bleibe "Shady Shack" heißt und der Vermieter Lobo. Naja, fuhren natürlich alle dahin und Lobo hieß auch irgendwie jeder... Letztendlich haben wir aber doch das richtige erwischt. 45 Minuten hat es uns über die Insel gefahren. Die Fahrt war ansich Abenteuer genug...alle fahren wies grad passt (also wie überall hier unten), richtig fahren kann keiner und wer Rücksicht nimmt verliert. Ansich ganz einfach. Und jede Menge Motorräder oder ich sage mal lieber Mofas...ich wusste gar nicht, was man darauf alles transportieren kann. Also meinen letzten Umzug hätten die wohl mit nem Mofa gemacht. Und der Familientrip (4-köpfige Familie!!!) in die Stadt ist mit mit nem Mofa auch möglich. Nach 45 Minuten waren wir wirklich an unserem "off-beat" Platz angekommen. Ein paar Holzhütten am Strand bildeten Lobos Resort. Um 3 Tage die Füsse hochzulegen war das der ideale Ort. Wir waren die einzigen Gäste..uns wurde zwar ständig erzählt, dass sich mindestens 12köpfige italienische Backpackergruppen angekündigt haben, aber gesehen haben wir niemand. Eine brilliante Marketingstrategie :-) Dafür haben wir Abends mit den "locals" das ein oder andere Bierchen trinken können und "Smiley" hat uns von seiner Fischerei, die er mit einem "floating house" betreibt, Cobras & Anacondas in der Umgebung u.ä. erzählt. Tagsüber konnten wir am Strand rumlaufen und auch mal reinhüpfen. Im benachbarten "Resort" (man munkelt Lobos Bruder...) haben sich dann noch 5 "Exchange-Students" aus Singapur eingefunden. Am Sonntagabend hatten wir Glück, dass Smiley mit drüben war, denn er konnte uns auf dem Rückweg vor diversen Schlangen beschützen...:-)
Am Morgen nach unserer, trotz der überall auf uns lauernden bösen Schlangen sicheren, "Nachtwanderung" gab es "barbecue". Smiley hatte uns am Abend beim Bierchen freudig eingeladen, denn sein Freund sollte am Morgen mit frischem Fang zurückkommen. Gebarbecued wurde Squid. Wir konnten uns also auf schönen Tintenfisch freuen. Wie so ein indonesisches Inselsquidbarbecue gemacht wurde war schon spannend. (hehe, skeptischer Blick Foto unten) Irgendwann hatten sie ihr Feuerchen an unser Squid kam teils mariniert (extra von Smiley für uns...) teils natur in Blättern auf den Rost. Als ich die riesigen Blätter gesehen habe dachte ich erst: "Hey, das is wohl son Naturtrick gegen's verkokeln...". Stellte sich dann aber doch als Irrtum heraus als die Blätter verkohlt waren und unserem Squid eine äscherne Hülle gaben ;-) Hatten wir also im Prinzip "smoked" Squid. Ja, dann gings ans essen. Mit breitem Strahlen wurden Sören und mir die ersten Tintenfische vorgesetzt. Vorsichtig haben wir dann angefangen mal hier nen Stück rauszureißen und da Kopf und Körper zu trennen. Wir hatten nicht wirklich einen Plan was nun zu essen war und was nicht. Smiley grinste permanent breit und freute sich über das Squidbarbecue...hm. "Ist man den Kopf wohl mit?" Naja, im Zweifel einfach mal runter damit und dabei immer lächeln und Daumen hoch, denn schmeckt ja toll. Also die kulinarische Offenbarung war das nicht, aber Smiley den Spaß verderben konnten wir auch nicht. Nach diesem einmaligen Lunch ging es im späteren Nachmittag dann wieder Richtung Hafen (juhu, Auto fahren :-) ) und Abends auf die Fähre nach Singapur.

No comments: