Angesprochen auf die Namen meiner Vermieter muss ich das doch glatt nochmal aufnehmen. Also die Annahme, dass die beiden in ihrem Pass nicht "Ronnie" und "Connie" stehen haben ist nicht ganz verkehrt. Jedoch haben die Chinesen sich hier daran gemacht ihre wirklichen Namen gegen "westliche" zu tauschen. So ist es für sie einfacher, den regulären Namen würde eh niemand verstehen. Und da Malaysia ebenfalls die lateinische Schrift pflegt gibt es auch nicht wirklich die Möglichkeit einen chinesischen Namen ordnungsgerecht aufzuschreiben.
Ganz interessant ist auch die Anordnung der Namen. Sie schreiben in umgekehrter Reihenfolge wie wir. Also "unser" Nachname steht zuerst. Deswegen bekommt man auch "unseren" Nachnamen, wenn man nach dem "Firstname" fragt. Und unter Freunden redet man sich mit dem "Sur-/Lastname" an, was ja durchaus sinnvoll ist, da dies wieder unserem "Vornamen" entspricht :-) Brauch ich mich also gar wundern, wenn ich mich als "Mr. Rainer" irgendwo wiederfinde.
Hahaha. Das Essen. Ist es wirklich so scharf? Um ehrlich zu sein nein. Man kann problemlos überleben, wenn man auf "Curry" jeglicher Art achtet. Also das "Fishcurry" beim Inder kann doch schonmal, hm, naja, halt wenig sonstigen Geschmack haben. Und das Nette ist eigentlich, dass zu allem immer irgendwo Tabasco und Chili (in allen Variationen) zu haben ist. Die gewöhnliche Pizza (haha, wenn man mal so richtig ;-) zum Italiener geht) wird überwiegend mit Tabasco und getroknetem Chili gegessen...kein Wunder, denn sonst hat sie auch nicht viel von einer italienischen Pizza. Wenn man auf die Frage "Can you take spicy?" also mutig nickt und dann ordentlich geschnippelte Chilischoten auf die Stäbchen läd um selbiges zu beweisen hat man auf jeden Fall gleich gewonnen. "Uh, ah, that is unusual...". Naja, aber auf jeden Fall immer ein paar Taschentücher in der Tasche haben... denn die Stäbchen voll Zeugs gehen ja nicht so ohne an einem vorbei.
Ko Samet- ach wie schoen wars
17 years ago
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